... oder wenn Fliegen fliegen ;-)

…dann hat das nichts mit Leichtigkeit, Schönheit und Anmut wie bei meinem lieben Schmetterling zu tun, sondern schlichtweg mit einer nervenaufreibenden Zerreissprobe. Ich gestehe, ich bin kurz vorm kompletten Ausflippen.

 

 

Seit genau drei Tagen werde ich von Fliegen verfolgt als würde ich irgendwo, entschuldigt den derben Ausdruck, Scheiße picken haben. Und nein, ich bin geduscht und nein ich rede nicht von Aufenthalten im Stall, wo man sie ja vermuten würde.

Ich spreche von meinem Büro und von meinem Küchentisch auf dem ein Laptop steht, aber dazu später. Die ärgste Frechheit ist, abgesehen davon, dass ich ständig dieses Brummen im Ohr habe, sie kraxeln über meinen Bildschirm und machen es mir unmöglich, mich auf grafische Layouts zu konzentrieren. Sie boykottieren meine Hilfslinien, erlauben keine Textkorrekturen, weil statt dem Cursor eine Fliege sitzt und sie beim Bilder Einrichten das Milimetermaß zukacken..

Und die Krönung ist, dass permanent irgendeines von den durchschnittlich zehn Viechern auf meinem Hirn, meiner Nase oder meinen Kopf sitzt, mich kitzelt und mich veranlasst, mich ständig selber abzuwatschen.

Wahhhhhhh, ich hab mich jetzt drei Tage geweigert mit Fliegen zu sprechen, es war mir schlichtweg zu doof und ich war davon überzeugt, sie wollten mich nur Geduld und Gelassenheit lehren. NEIN – FALSCH GEDACHT.

Nach endgültiger Rücksprache weiß ich folgendes zu berichten, aja, ich vergaß noch zu erwähnen, dass dieses lästige Pack auch am Dauerschnackseln ist, wobei sich das Summen vervielfacht und ich das Gefühl eines verkorksten Tinnitus habe.

Ok, langer Rede - kurzer Sinn: auch Fliegen haben etwas zu sagen, man kann es gar nicht überhören :-P

Fliegen ernähren sich von organischem Material, sie spucken darauf und lösen es zur Aufnahme auf. D.h. sie tauchen dort auf, wo etwas entsorgt werden muss. Es ist also unmissverständlich ein Hinweis darauf, dass da etwas „in der Luft“ ist, sprich in unseren Gedanken, Gefühlen, Verhaltensmustern, Glaubenssätzen,  das überflüssig – zu entsorgen ist.

Indem sie in Scharen auftauchen, ständig rumschwirren und um einem rumsausen, machen sie  einen ja auch nervlich (ja ich gestehe, ich hatte Mordgedanken) völlig fertig. Sie deuten somit auf Dinge hin, die einem nervlich schon über die Maßen belasten, die am Nervenkostüm kratzen oder besser kitzeln, die man aber immer noch vor sich her schiebt, weil man sich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen will.

Zweites Geständnis, ja ich hab den Fliegenpracker rausgeholt und als dann die erste Fliege auf meinem Computer pickte, bekam ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich die nächste aus meinem Wasserglas fischte und ihr Überleben sicherte. Wegdrücken, verdrängen …nö, funktioniert nicht.

Resümee, wenn Fliegen fliegen: Sie weisen uns darauf hin, dass etwas energetisch nicht im Lot ist, etwas gelöst und gereinigt werden muss - in unserem Inneren oder irgendwelche immer wieder kreisenden Gedankengänge.

Bei mir ist es so, dass ich mir seit Tagen vorbete, dass ich weniger arbeite sollte, daher das Phänomen, dass sie nur an meinen Computerplätzen auftauchen.

Ich rede mit mir schon seit Tagen, wie mit einer kranken Kuh…haha vielleicht riechen sie ja das :-D … dass ich endlich aus dem „Machen und Tun“ rausgehen sollte, mich mehr ausspannen und runterkommen sollte und mehr meine Freizeit (die Schnackselfliegen ;-D ) genießen sollte. Das Ärgste ist ja, wenn ich auf der Couch liege, ja das hab ich eben bis jetzt gemacht, ist nicht eine Einzige da  und nichts geht mir mehr auf die Nerven ;-) So und jetzt verziehe ich mich wieder auf meine Couch.

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