Ich möchte euch hier über MEINEN Zugang zu Krankheiten in Bezug auf „Dein Tier als Spiegel deines Ichs“ erzählen. Es sind MEINE Erfahrungen mit MEINEN Tieren und wie ich damit umgehe, wenn etwas auftaucht und wie ich versuche Zusammenhänge zu erkennen um vielleicht Licht in ein Thema oder eine Situation zu bringen.

Ich schreibe darüber, um andere zu inspirieren mal über den Tellerrand zu schauen und eine neue Sicht- oder Zugangsweise zu bekommen. Ich sage ausdrücklich nicht, dass das, wie ich es empfinde, die ultimative Wahrheit ist. Jeder Mensch hat seine eigene Realität. Es ist MEIN Zugang.

Meine wunderbare Hündin Seven ist nun 13 Jahre und 5 Monate alt. Sie ist wirklich eine alte Dame – auf dem Papier ;-) Schon als sie mit 5 Wochen in mein Leben kam, sie wurde gerettet und ich hab sie aufgepäppelt, hatte ich nur einen Gedanken – sie wird immer eine Junghupferin bleiben. Das hat sich bis heute bewahrheitet. Ballspielen, radfahren und ausreiten gehen ist ihre große Leidenschaft – jeden Tag. Würde ich das nicht machen, wäre sie todunglücklich.

Und natürlich zeigen sich körperliche Alterserscheinungen (auf welche ich natürlich Rücksicht nehme). Kürzlich war sie von einem Moment auf den anderen auf der Vorderhand stocklahm und es besserte sich auch nicht nach einigen Tagen Ruhe und weniger tun. Meine Tierärztin, welche auch eine super Chiro und Osteopathin ist, und stelle die Diagnose: linke Hüfte Ursprung diagonal vor zur rechten Schulter, welche natürlich ins Genick ausstrahlt.

Es ist mir nun völlig klar, dass das Alterserscheinungen sind.  Darauf könnte ich mich nun ausruhen und sagen – ist halt so. ABER … warum gerade JETZT? Seven ist nicht erst seit vorgestern alt, wir spielen nicht erst seit vorgestern Ball, etc.

Also, WARUM tritt das gerade jetzt ins AUSSEN? Was bedeutet psychosomatisch die linke Hüfte (der Ausgangspunkt)?

Die linke Körperhälfte ist die „weibliche“ Seite, rechts die „männliche“. Die Hüfte bezieht sich einerseits auf Mutterthemen und steht andererseits für Fortschritt, Weiterkommen,  weitere Schritte im Leben und in der pers. Entwicklung. Ist die Hüfte blockiert steht sie für die eigene Unbeweglichkeit (im Denken, Fühlen etc.)

Pech nur, dass ich links ein künstliches Hüftgelenk habe und mir somit gar nix mehr weh tut. Ich spüre sie nicht mehr, sie kann mir nichts mehr sagen.

Es ist nicht das erste Mal, dass meine Tiere über Krankheiten etwas zum Ausdruck bringen wollen. Da kann man jetzt wieder diskutieren, warum – wieso, wie kommt mein armes Tier dazu, aber darauf gehe ich jetzt nicht ein, das ist ein ganz eigenes Kapitel.

Die Schultern stehen für die Belastbarkeit, für die Last, die man trägt und für die Haltung (die man in einer Situation einnimmt).

Das Ganze in einen Topf und umgerührt bedeutet FÜR MICH (jeder hat seine eigene Wahrheit - ich drücke es jetzt natürlich einfach aus, weil da sehr viel persönliches mit drin hängt, aber für die Erklärung hier nicht relevant ist):

Ich hatte vor einigen Wochen eine ganz arge Auseinandersetzung mit meiner Mutter  (da sind wir bei der Hüfte) und ich traf für mich gewisse Entscheidungen. Ich bin aus einer Situation komplett ausgestiegen und stelle mich nicht mehr zur Verfügung. Es fühlt sich auch Wochen danach vollkommen stimmig für mich an.  ABER … die damit verbundenen, ich sag mal seelischen Schmerzen, die Trauer und Traurigkeit und auch Schuldgefühle (sie ist ja meine Mutter), dass ich gewisse Schritte (für mich) nun gegangen bin, hindern mich heute noch in meinem Weiterkommen, in meiner persönlichen Freiheit. Ich trage noch immer diese Last (bis zum jetzzigen Zeitpunkt unbewusst) auf meinen Schultern und das AUSMASS war mit nicht bewusst.

Seven zeigt mir hier und heute, dass ich aus Schmerzvermeidung alles weggedrückt, wegesperrt habe, weil mein Hirn sagt ja: Die Situation ist gelöst. Ja das stimmt, aber auch der damit verbundene Schmerz will gesehen und gefühlt werden, damit auch er endlich gehen kann und auch die Frage, warum ich mich schuldig fühle, will endlich geklärt werden.

Und ich bin wirklich, wirklich überzeugt davon, das ab JETZT und ich habe hiermit BEWUSST alles ausgesprochen, ich hab mich ganz BEWUSST damit auseinander gesetzt – ICH HABE ANGENOMMEN, was ist, Seven in den nächsten paar Tagen wieder wie eine Junghupferin mir beim Radlfahren wieder voran prescht und ich wie die Blöde in die Pedale treten muss :-) . Hab ich schon gesagt, dass Radfahren so gar nicht mein Ding ist ;-)

Welche Fragen stelle ich mir, wenn etwas auftaucht:
Wofür steht die Krankheit?
Warum gerade JETZT?
Womit bringe ich es (spontan, das erste was mir einfällt, auch wenns im ersten Moment noch so schwachsinnig oder unzusammenhängend erscheint, in Verbindung)?
Was hat oder spielt sich genau zu dem Zeitpunkt in meinem Leben ab - egal in welchem Bereich?
Was beschäftigt mich gedanklich gerade?
Was fühle ich zu dem Thema, fühle ich überhaupt etwas?

Und wenn die ganze Situation, was natürlich auch sein kann, ein einziger "Blinder Fleck" für mich ist, weil das Thema dermaßen in die Tiefe geht, dann hole ich mir natürlich auch Hife von außen. Weil manchmal braucht es einfach Schubser, weil man viel zu sehr in der Schmerzvermeidung steckt.


         
 

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