Wenn Tiere in die Wohnung pinkeln oder ihre Häufchen verteilen. Was steckt dahinter?
Oftmals fangen vorzugsweise Katzen, aber auch Hunde aus scheinbar heiterem Himmel an irgendwelche Teppiche oder Badezimmermatten oder sogar ihre eigenen Plätze zu beglücken oder sogar ins Bett zu machen.

Das Tier will nie etwas einfach nur zu Fleiß machen, um den Menschen zu ärgern. Es handelt sich um ein sehr deutliches Aufzeigen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt und aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Natürlich muss immer zuerst medizinisch abgeklärt werden, ob eine Krankheit dahinter steckt. Ist das der Fall, muss man sich diese speziell ansehen. Ich kann hier nur allgemeine Zusammenhänge aufzeigen, was hinter dem Verhalten an sich steht.

Der Darm und die Blase liegen im ersten Chakra, dem Wurzelchakra, welches sich auf der Höhe des Steißbeins befindet. Es ist das körperlichste Chakra und nach unten geöffnet und stellt die Verbindung zur Erde her. Hier liegt die erste Bewusstseinsstufe. Nach der Geburt erfährt sich jedes Wesen zunächst als hilflos. Sein Bewusstsein ist Urvertrauen und Sicherheit. Dieses Chakra ist somit die Verbindung mit der physischen Welt, dem Irdischen. Hier lagern auch der Überlebenswille und Überlebenskampf, das SelbstBEWUSSTSEIN, das SelbstVERTRAUEN, die innere Sicherheit oder das Gefühl der Zugehörigkeit, denn die Wurzeln (die Verwurzelung, Erdung) geben Halt und schenken Vertrauen in das Leben. Eine Störung kann sich seelisch in Form von (existentiellen) Ängsten oder Mangel an Vertrauen zu anderen, zu sich selbst, in die Welt, ins Leben zeigen. Man fühlt sich unselbstständig, minderwertig, abgelehnt und hilflos in Form, dass man das Gefühl hat, alles würde entgleisen (Darm/Durchfall).     

Im Darm werden die materiellen (physische Welt) Eindrücke verarbeitet > Aufnahme, Verdauung und Ausscheidung > das Lebenswichtige aufnehmen und etwas daraus für sich machen, das Überflüssige loslassen.
Hinter Durchfall z.B. steht: Eindrücke unverdaut durchfallen lassen, Angst den Dingen ihren Lauf zu lassen, Existenzangst, Lebensangst, vergebliches Festhalten wollen, Rückfall in frühkindliches Verhalten, abwerfen von Ballast und auch Übermaß an (Selbst-)Kritik, an allem was auszusetzen haben.

Wenn Tiere nun beginnen ihre Hinterlassenschaften zu verteilen sollte man sich fragen:

Ist das Tier in einer Situation, wo es (aus der Sicht des Tieres) ums „Überleben“ geht?

Z.B.: Das Tier kommt neu dazu und hat noch nicht seinen Platz, sein Revier - in der Familie, im Rudel - gefunden oder sind dermaßen schwere, nicht zu verdauende Energien in seinem Umfeld? Z.B. durch massive Streitereien, Trennungsabsichten, Depression, geplanter Umzug etc.

Macht ihm eine Situation Angst? Ist es mit Eindrücken, mit einer Umstellung, mit den vorhandenen Energien (seiner Menschen) überfordert? Hat es (noch) kein Vertrauen? Ist ihm einfach alles zuviel und muss es das loswerden?

Oder in der Spiegelfunktion:

Was überfordert mich im Leben? Welche Ängste will ich nicht sehen? Fühle ich mich minderwertig oder abgelehnt? Halte ich krampfhaft an etwas fest? Was kann ich nicht verdauen/verarbeiten? Was kann ich nicht loslassen? Agiere ich aus dem „Inneren Kind“ heraus und nicht aus dem Erwachsenen? Fehlt mir das Vertrauen ins Leben? Stoße ich an meine Grenzen und geht es nur mehr ums „Überleben“?

Kann ich geschehen lassen, egal was als Ergebnis dabei herauskommt? Hab ich immer an allem und jedem (auch mir selbst) etwas auszusetzen (die Kritiksucht der Kritik unterziehen). Kann ich  Dinge unvoreingenommen betrachten und manches auch ungeprüft durchlassen? Muss ich immer über alles die Kontrolle bewahren? Bin ich so ehrlich und gestehe ich mir ein unter welchem Druck (Stress) ich stehe?
 

Blase/Harn lassen – Organ der Gefühle – „weinen nach unten“ – Organ des Druckausgleichs

Die Blase ist ein Organ, das sehr direkt und sehr schnell auf Stress und auf Gefühle reagiert. Denn Aufregung regt das vegetative Nervensystem an, das auch an der Blasensteuerung beteiligt ist. (So kommt es dazu, dass man bei Aufregung häufiger als sonst zur Toilette muss.)

Im Volksmund weisen einige Redewendungen auf die Bedeutung von Darm und Harnblase und der Ausscheidungsfunktion in Zusammenhang mit Emotionen wie Angst, Wut oder Ärger hin: Jemand „macht sich vor Angst in die Hose“ oder ihm „schlägt der Ärger auf die Blase“. „Ich verpisse mich“, wenn ich mich aus einer Situation flüchte, weil ich „Schiss“ (Angst) habe. „ Etwas geht mir an die Nieren“.

Druck entsteht nicht nur aus körperlichen Gründen durch die volle Blase, sondern auch psychisch. Wenn man den psychischen Druck und vor allem seine Gefühle bewusst zurückhält,  sucht sich der Körper seine "Quelle" um Druck abzulassen und/oder den Gefühlen freien Lauf zu lassen. Er „weint nach unten“. Aufgestautes muss raus und losgelassen werden. Dazu gehört auch zu erkennen, wenn man sich selbst Gefühle nicht eingestehen will, nicht wahrhaben will und sie unterdrückt und auf die Seite schiebt.  Das Unbewusste sucht sich seinen Weg um Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Und genauso sucht das Tier entweder für sich selbst eine Lösung, bzw. will es genau diese Thematiken seinem Menschen aufzeigen.

Und wenn du Hilfe brauchst, weil du alleine nicht draufkommst, dann "spreche" ich gerne mit deinem Tier und schaue mir die Energien, die bei euch wirken, an.

         

 

 

 

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