Wenn Tiere in die Wohnung pinkeln oder ihre Häufchen verteilen. Was steckt dahinter?
Oftmals fangen vorzugsweise Katzen, aber auch Hunde aus scheinbar heiterem Himmel an irgendwelche Teppiche oder Badezimmermatten oder sogar ihre eigenen Plätze zu beglücken oder sogar ins Bett zu machen.

Das Tier will nie etwas einfach nur zu Fleiß machen, um den Menschen zu ärgern. Es handelt sich um ein sehr deutliches Aufzeigen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt und aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Natürlich muss immer zuerst medizinisch abgeklärt werden, ob eine Krankheit dahinter steckt. Ist das der Fall, muss man sich diese speziell ansehen. Ich kann hier nur allgemeine Zusammenhänge aufzeigen, was hinter dem Verhalten an sich steht.

Der Darm und die Blase liegen im ersten Chakra, dem Wurzelchakra, welches sich auf der Höhe des Steißbeins befindet. Es ist das körperlichste Chakra und nach unten geöffnet und stellt die Verbindung zur Erde her. Hier liegt die erste Bewusstseinsstufe. Nach der Geburt erfährt sich jedes Wesen zunächst als hilflos. Sein Bewusstsein ist Urvertrauen und Sicherheit. Dieses Chakra ist somit die Verbindung mit der physischen Welt, dem Irdischen. Hier lagern auch der Überlebenswille und Überlebenskampf, das SelbstBEWUSSTSEIN, das SelbstVERTRAUEN, die innere Sicherheit oder das Gefühl der Zugehörigkeit, denn die Wurzeln (die Verwurzelung, Erdung) geben Halt und schenken Vertrauen in das Leben. Eine Störung kann sich seelisch in Form von (existentiellen) Ängsten oder Mangel an Vertrauen zu anderen, zu sich selbst, in die Welt, ins Leben zeigen. Man fühlt sich unselbstständig, minderwertig, abgelehnt und hilflos in Form, dass man das Gefühl hat, alles würde entgleisen (Darm/Durchfall).     

Im Darm werden die materiellen (physische Welt) Eindrücke verarbeitet > Aufnahme, Verdauung und Ausscheidung > das Lebenswichtige aufnehmen und etwas daraus für sich machen, das Überflüssige loslassen.
Hinter Durchfall z.B. steht: Eindrücke unverdaut durchfallen lassen, Angst den Dingen ihren Lauf zu lassen, Existenzangst, Lebensangst, vergebliches Festhalten wollen, Rückfall in frühkindliches Verhalten, abwerfen von Ballast und auch Übermaß an (Selbst-)Kritik, an allem was auszusetzen haben.

Wenn Tiere nun beginnen ihre Hinterlassenschaften zu verteilen sollte man sich fragen:

Ist das Tier in einer Situation, wo es (aus der Sicht des Tieres) ums „Überleben“ geht?

Z.B.: Das Tier kommt neu dazu und hat noch nicht seinen Platz, sein Revier - in der Familie, im Rudel - gefunden oder sind dermaßen schwere, nicht zu verdauende Energien in seinem Umfeld? Z.B. durch massive Streitereien, Trennungsabsichten, Depression, geplanter Umzug etc.

Macht ihm eine Situation Angst? Ist es mit Eindrücken, mit einer Umstellung, mit den vorhandenen Energien (seiner Menschen) überfordert? Hat es (noch) kein Vertrauen? Ist ihm einfach alles zuviel und muss es das loswerden?

Oder in der Spiegelfunktion:

Was überfordert mich im Leben? Welche Ängste will ich nicht sehen? Fühle ich mich minderwertig oder abgelehnt? Halte ich krampfhaft an etwas fest? Was kann ich nicht verdauen/verarbeiten? Was kann ich nicht loslassen? Agiere ich aus dem „Inneren Kind“ heraus und nicht aus dem Erwachsenen? Fehlt mir das Vertrauen ins Leben? Stoße ich an meine Grenzen und geht es nur mehr ums „Überleben“?

Kann ich geschehen lassen, egal was als Ergebnis dabei herauskommt? Hab ich immer an allem und jedem (auch mir selbst) etwas auszusetzen (die Kritiksucht der Kritik unterziehen). Kann ich  Dinge unvoreingenommen betrachten und manches auch ungeprüft durchlassen? Muss ich immer über alles die Kontrolle bewahren? Bin ich so ehrlich und gestehe ich mir ein unter welchem Druck (Stress) ich stehe?
 

Blase/Harn lassen – Organ der Gefühle – „weinen nach unten“ – Organ des Druckausgleichs

Die Blase ist ein Organ, das sehr direkt und sehr schnell auf Stress und auf Gefühle reagiert. Denn Aufregung regt das vegetative Nervensystem an, das auch an der Blasensteuerung beteiligt ist. (So kommt es dazu, dass man bei Aufregung häufiger als sonst zur Toilette muss.)

Im Volksmund weisen einige Redewendungen auf die Bedeutung von Darm und Harnblase und der Ausscheidungsfunktion in Zusammenhang mit Emotionen wie Angst, Wut oder Ärger hin: Jemand „macht sich vor Angst in die Hose“ oder ihm „schlägt der Ärger auf die Blase“. „Ich verpisse mich“, wenn ich mich aus einer Situation flüchte, weil ich „Schiss“ (Angst) habe. „ Etwas geht mir an die Nieren“.

Druck entsteht nicht nur aus körperlichen Gründen durch die volle Blase, sondern auch psychisch. Wenn man den psychischen Druck und vor allem seine Gefühle bewusst zurückhält,  sucht sich der Körper seine "Quelle" um Druck abzulassen und/oder den Gefühlen freien Lauf zu lassen. Er „weint nach unten“. Aufgestautes muss raus und losgelassen werden. Dazu gehört auch zu erkennen, wenn man sich selbst Gefühle nicht eingestehen will, nicht wahrhaben will und sie unterdrückt und auf die Seite schiebt.  Das Unbewusste sucht sich seinen Weg um Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Und genauso sucht das Tier entweder für sich selbst eine Lösung, bzw. will es genau diese Thematiken seinem Menschen aufzeigen.

Und wenn du Hilfe brauchst, weil du alleine nicht draufkommst, dann "spreche" ich gerne mit deinem Tier und schaue mir die Energien, die bei euch wirken, an.

         

 

 

 

Was haben eine Entzündung am Pferdebein, Arthrosen am Hundebein, ein Stauchung am Katzenbein, eine schiefe Hüfte bei mir, ein Hornissenstich und eine Spinne in der Badewanne gemeinsam?

Von Anfang an: Vor einigen Wochen bemerkte ich eine kleine Schwellung am Vorderbein von Maj (meiner Stute). Sie lahmte nicht, die Sehnen waren nur unmerklich verdickt. Nix Besonderes bei Maj. ;-) Kurze Zeit später stellte die Chiropraktikerin bei Seven (meiner Hündin) eine Schiefe (linke Hüfte/rechte Schulter) und ein bissi Arthrosen in der rechten Vorderpfote fest. Auch nix Besonderes bei einer fast 14 Jahre alten Hündin. Verstärkt wurde die allgemeine Bewegungseinschränkung durch meine rechte Hüfte (links spür ich nix mehr, da ist schon ein künstliches Gelenk drin ;-) )

Vor zwei Tagen ließ ich nun doch sicherheitshalber den Sehnenspezialisten zu Maj kommen. Diagnose nach Ultraschall und Röntgen, da ist nix, außer das Areal entzunden, aus welchem Grund auch immer.

Als dann gestern noch mein Kater Mogli auf der rechten Vorderpfote „hatschert“ mir entgegenkam war es für mich klar, ich kann mich nicht mehr länger davor drücken. ICH MUSS endlich HINSCHAUEN. Ich gestehe, ich schobs noch immer vor mir her, bis …

… mich dann gestern Nacht eine Hornisse in die Hand stach. Mitten in der Nacht, beim Kontrollgang im Stall, als ich einen Kübel in die Hand nahm und auf die Arme mitten drauf griff. Die oben auf dem Bild ist übrigens "meine" Hornisse, die im Gegensatz zu dieser, letztes Jahr zu mir kuscheln kam ;-) Hier nachzulesen.

So, nun haben auch Coaches „Blinde Flecken“ und verharren schön in ihrer Schmerzvermeidung. Nur net hinschauen, es könnt ja was ans Tageslicht kommen, was so gar nicht in den Kram passt und wo Eingeständnisse und Erkenntnis vielleicht Schmerz verursachen.

Nur der Schmerz, den die Hornisse verursacht hat, ist auch nicht ganz ohne ;-) und diese Aufforderung war nun wirklich deutlich genug. Und so als kleine Draufgabe saß dann noch die Spinne in meiner Badewanne. Ich habe keine Angst vor Spinnen, aber ich weiß um ihre Bedeutung als Krafttier Bescheid, und das wollt ich in dem Moment so gar nicht hören.

Was ist nun mein Résumé aus der ganzen Geschichte?‘

Wie gesagt, wenns um „Blinde Flecken“ geht, kann man hinschauen so viel man will, für andere ist es schon völlig klar, aber die nette Amygdala hält einem schön in der Schmerzvermeidung. Außerdem ist da ja noch das liebe Ego, dass mir schon zum gefühlten tausendsten Mal ins Ohr säuselt: "Ach ne, meine Liebe, du hast doch eh schon alle aufgearbeitet, alles ist gut. Das hat doch gar nix mir dir zu tun, das sind doch die anderen." Gar nix ist gut, das liebe Ego will nur verhindern, dass ich mich aus meiner Komfortzone rausbewege und das würde vielleicht gravierende Veränderung mit sich tragen. Das ist nämlich das absolute "No go" für Egos, weil dann wirds ungewohnt und unheimlich unbequem fürs Ego. Das will lieber weiter in seinem altvertrauten, altbewährten Sumpf herumgrundeln. Das kennt es ja, da ist es ja sicher.

Also legte ich mir heut früh die Karten.

Und jetzt war es auch mir glasklar. Meine Mutter. Sie hat sich ins Kartenbild gelegt - das war mein "Aha" - und mir natürlich gar nicht recht. Hab ich doch schon 7563 mal dort hin geschaut und ich wollt einfach nix mehr wissen davon. Aber ja, jetzt im nachhinein; zeitgleich mit den ersten Anzeichen an Majs Bein begann nämlich ein sehr tiefgreifender Konflikt mit meiner Mutter. Es kamen (eh klar, in der damaligen Zeitqualität der rückläufigen Venus) uralte, nicht verarbeitete Sachen aus irgendwelchen Untiefen zu Vorschein. Auch wenn ich heute erwachsen bin, die Verletzungen welche in der Kindheit den Ursprung haben, die aber heute noch mein „Inneres Kind“ mit sich herumschleppt und mich mehr oder weniger erfolgreich immer wieder daran erinnert, dass ICH heute für es verantwortlich bin, hab ich in den letzten Wochen schlicht und ergreifend ignoriert und weggedrückt.

Daher musste es sich, verbunden mit all seinen Emotionen von unglaublicher Wut, Zorn, innerem Krieg (dafür stehen die ENTZÜNDUNGEN), Angst und Trauer Raum verschaffen. Meine Schmerzvermeidung funktioniert perfekt. Meine Engel auf vier Beinen wissen das alle und bringen es immer wieder für mich ans Tageslicht und dafür danke ich ihnen immer wieder und liebe sie aus meinem ganzen Herzen.

Was sind nun die einzelnen Zusammenhänge?

ENTZÜNDUNGEN stehen für: stofflich gewordenen Konflikt, Aggression, innerer Krieg, Wut. Die Lösung: Das Aufgestaute zulassen, Konflikte austragen, Entscheidungen treffen, Wandlung und Entwicklung riskieren.

ARTHROSEN stehen für: Nachlassen der Artikulationsmöglichkeit auf der betroffenen Ebene, jeder Schrit schmerzt, das Weiterkommen im Leben ist in Frage gestellt. Statt im Außen weiter zu agieren, die Reise nach innen tun.

VERSTAUCHUNG: Zorn und Widerstand. Für einen Fehler verantwortlich und zusammen gestaucht werden (oder sich selbst).

ARME (alle sind auf den Vorderpfoten bedient): Wut, Liebe vorenthalten zu bekommen.

HÜFTE (in meinem Fall auch mit Arthrosen verbunden): trägt den Körper im Gleichgewicht (wichtigster Aspekt beim Vorankommen), steht für festgefahrene Situation, jeder FortSCHRITT bedeutet Überwindung und Schmerz, statt äußerer Schritte nach Innen gehen, man hindert sich selbst am Weiterkommen im Leben. Wut auf Eltern.

SCHMERZ (Dauerschmerz) steht für Schuldgefühle und Schuld sucht immer nach Bestrafung. Dauerschmerz: Sehnsucht nach Liebe und Halt. Die Einlösung: Liebevoll lasse ich die Vergangenheit los. Die anderen sind frei, ich bin frei. Alles ist jetzt gut in meinem Herzen. Ich liebe mich (und mein „Inneres Kind“ ) als Erwachsener ;-) und akzeptiere mich.

BISSE und STICHE von Tiere stehen für nach innen gekehrte Wut und dem Bedürfnis nach Bestrafung und die HORNISSE steht natürlich für „unbegründete Ängste“ .

Krankheitsbild Quelle: R. Dahlke, L. Hay

 

KRAFTTIER HORNISSE

Eben stehst du noch da und jammerst du hättest keine Nerven, keine Kraft, dir geht die Puste aus und zweifelst an dir und deinen Fähigkeiten und schon komm ich in dein Leben ;-) Ist dir eigentlich bewusst, was du da gerade gemacht hast? Hallooooo, ich bin auf deiner Schulter gelandet, jeder andere, der nicht gerade Insektenkunde studiert, wäre hysterisch ausgeflippt und hätte Panik bekommen...ich bin eine Hornisse, ich saß  neben deinem Ohr, ich hätte dich stechen und dir eine riesen Beule ins Gesicht zaubern können. Ich habe ungefähr denselben Sympathiefaktor wie eine Wespe, wenn nicht noch schlimmer.

Und was hast du getan, ok, ja mal  kurz doof geschaut ;-) und dann hast du mich auf deinen Finger kraxeln lassen und ich habs mir auf deiner warmen Hand bequem gemacht. Sag noch einmal du hättest keine Nerven.

Du bist dir gar nicht bewusst, welche Kraft du in dir trägst, wie sehr du bei dir bist, also hör auf zu jammern und dich selbst zu bemitleiden. Lebe deine Kraft, du brauchst vor nichts Angst haben. Angst bringt dich nicht weiter, außer dass du genau das anziehst wovor du Angst hast. Entspanne dich, alles hat seine Richtigkeit – hier und jetzt. Ängste und Befürchtungen schwächen dich nur in deiner Kraft. Und setze dich auch mit deiner Wertschätzung auseinander. Du weißt welchen Respekt Menschen vor uns Hornissen haben ;-) also zolle dir selbst Respekt und mach dich nicht kleiner als du bist.

 

KRAFTTIER SPINNE

Ich weise dich an, die Fäden deines Lebens zu ziehen. Geh raus aus der Opferhaltung und nimm dein Schicksal in die Hand. Du bist dein eigener Schöpfer. Ich führe dich in die tiefsten und verborgensten Winkel in deinem Innersten, damit du sie betrachten und Ordnung schaffen kannst.

Ich als Spinne bin eine weise Seelenführerin, die dich Verstrickungen und sehr feine Zusammenhänge erkennen lässt, die dir bis jetzt noch nicht bewusst waren. Gleichzeitig helfe ich dir auch durch das Netz der Illusionen zu blicken, um dahinter die Wahrheiten zu erkennen.

Ich begleite dich, damit du dich selbst verwirklichen kannst. Und lass dich nicht von äußeren Umständen und Widrigkeiten abhalten. Es bringt dich nicht weiter, wenn du dich ärgerst, wenn dein Netz zerstört wird und du vielleicht wieder von vorne beginnen musst. Gestern ist gestern und heute ist heute. Tu einfach was notwendig ist, repariere es ohne zu zweifeln und zu hadern.

Auch erinnere ich dich, dass der Weg erst aufbereitet gehört, so wie ich mein Netz baue um dann in aller Ruhe und Klarheit auf eine positive Wendung warte. Hast du alles aufbereitet, gibt es nichts mehr zu tun als abzuwarten, bis sich ein positives Ergebnis ganz von alleine einstellt. Halte immer wieder inne, sammle deine Kräfte und dann geh wieder weiter. Ab und an ist zwar vielleicht eine kleine Kurskorrektur notwendig, dann bessere dein Netz wieder aus, aber das ist auch schon alles. Und nach jeder Anstrengung kannst du wieder ruhen und ernten was du gesät hast.

Krafttiere - Ziehe deine Karte(n)

Krafttiere sind geistige Wesen und Weggefährten, welche uns in unserem Leben begleiten. Sie stellen sich an unsere Seite um ums zu schützen und zu lehren, ihre Kräfte zu erkennen und diese für uns und andere einzusetzen.

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TEIL 1: Wenn man daran glauben kann, dass der Körper der Seele immer zu Hilfe kommt, sprechen wir von psychosomatischen Ursachen von Krankheiten. Das Wort „Psychosomatik“ (psyche = Seele, soma = Körper) bezeichnet das Wechselspiel zwischen körperlichen und seelischen Vorgängen. Anders gesagt: Jedes Gefühl führt zu einer körperlichen Reaktion und jede körperliche Reaktion löst bestimmte Gefühle aus.

Wenn die psychischen Signale nicht mehr ausreichen und „chronisch“ missachtet werden, sprich, wenn sich das seelische Leid immer mehr im Körper abbilden „muss“, weil es nicht erkannt wird, wird es zu einem dauerhaften Zustand.

Meiner Meinung nach gibt es zwei Hauptgründe für chronische Krankheiten:

1) Der Körper bemüht sich schon die längste Zeit, irgendwelche „Fehlentwicklungen“ oder selbstschädigendes Verhalten, Glaubenssätze, Muster, Ängste etc. aufzuzeigen oder

2) Eine psychische Verletzung war dermaßen traumatisch, sodass die Verdrängung „überlebenswichtig“ war/ist, sodass sie „niemals ans Licht kommen darf“.

Wie schon im ersten Teil „Krankheiten – Dein Tier als Spiegel“ erwähnt, glaube ich wirklich daran, dass uns Tiere mit ihren Krankheiten auch immer etwas aufzeigen oder uns auf etwas hinweisen möchten. NATÜRLICH ist es die Krankheit des Tieres, sein Immunsystem war im Keller, es hat sich beim Spielen verrissen, es hat Alterserscheinungen, seine Mutter hatte auch schon Krebsgeschwüre oder die ganze Zuchtlinie hat HD, etc.etc.

Aber die Frage, die ich immer stelle ist: WARUM ist genau dieses Tier in mein Leben gekommen? und WARUM hat es diese Krankheit? Was soll es mir sagen? Wo soll ich (bei mir) hinsehen? Und ich möchte euch wieder an hand eines Beispiels aus meinem Leben Zusammenhänge aufzeigen. Wie schon erwähnt, es ist MEIN ZUGANG zu dieser Thematik.

Meine wunderbare, unvergleichliche Stute Maj – meine große Lehrmeisterin – hat seit ca. ihrem ersten Lebensjahr kleine „Warzen“ und Hautdeformierungen am Körper. Sie kam 5jährig in mein Leben und bei der Ankaufsuntersuchung meinte der Tierarzt lakonisch: „Ah, des sind nur a paar Warzen, und wennst auf a Turnier fahrst, dann schmierstas halt mir Zaunteer zu. Des is a schwarz, dann sieht ma nix.“

Ich war natürlich vom ersten Moment an so verliebt in sie, nichts hätte mich davon abgebracht, mein Leben mit verbringen zu wollen.

Jetzt 15 Jahre später hat sie diese Hautveränderungen großflächig am ganzen Körper. Ich bin mehr Spezialistin für „Equine Sarkoide“ als so mancher Tierarzt. Ich habe mit Hilfe von unzähligen TAs, Homöopathen, Naturheilern, Ernährungsexperten geschmiert, geschnitten, gespritzt und zugefüttert was nur ging.

Alles vergeblich. Und so kam ich auch zur Tierkommunikation, als letzter Ausweg, um zumindest zu verstehen, warum ich machtlos gegen diese Krankheit war. Ich lernte selbst TK, weil sich Maj weigerte mit „Fremden“ darüber zu sprechen (typisch sie ;-) ) und natürlich weil sie einen Plan für mich hatte ;-) Das bitte betrifft aber nicht jeden, ihr müsst es nicht lernen, um verstehen zu können ;-) Das war unsere persönliche Geschichte, die erzähle ich ein anderes Mal.

Hinter Majs Krankheit steckt ein sehr persönliches Trauma, welches sie schon als Ungeborenes erlebte, soviel darf ich euch verraten. Die ganze Geschicht ist sehr persönlich.

"Equine Sarkoide" hab ich noch in keinem Buch als Spiegelthema gefunden. Von daher musste ich selbst auf alles draufkommen. Diese Hautkrankheit ist ihre Art sich einerseits abzugrenzen. Es ist auch ein Ausdruck ihres Leidens, was damals passierte, quasi eine ewige Erinnerung an diese Verletzung, für die sie sich entschlossen hat, das ihr ganzes Leben lang zu tragen. Sie kann und will nicht aus ihrer Haut. Sie steht aber zu dieser Verletzung und hat nichts zu verbergen. Sie demonstriert ihre Individualität, sie ist damit etwas ganz Besonderes. Sie kommuniziert über diese Krankheit mit mir. Es ist ihr Weg, den sie geht und ihre Entscheidung und ich liebe und respektiere sie über alles dafür. Abgesehen davon IST SIE GAR NICHT KRANK – ihre Worte ;-). Für sie ist das ganz nämlich das Normalste auf der Welt. Ich machte das Drama draus.

WAS HAT DAS GANZE JETZT MIT MIR ZU TUN?
Eine Menge ;-). Erste Lernaufgabe:

* Höre auf andere Wesen verändern zu wollen, auch wenn du es gut meinst.

* Kontrolle ist eine Illusion. Höre auf etwas oder jemand anders kontrollieren zu wollen. Hör auch auf damit, dein eigenes Leben ständig unter Kontrolle zu halten (immer wenn ich das versuche, „explodieren“ wieder ein paar von den Dingern ;-) ).

* Achte und respektiere Entscheidungen eines anderen.

* Sie hat mich veranlasst auf meine Traumen zu blicken um sie zu lösen.

* Sie hat mich erkennen lassen, dass mein ehemaliges "Helferlein-Syndrom" mich von meinen eigenen Themen ablenkt.

* Steh zu deiner eigenen Verletzlichkeit und verdränge nicht.

* Zeig dich wie du bist und setz dir keine Masken auf um zu gefallen, geliebt oder geachtet zu werden.

* Vertraue auf die Richtigkeit, wie es ist.

* Und zu guter letzt: LASS LOS.
Maj hat mich den Prozess des Loslassens gelehrt. Natürlich unterstütze ich sie, wenn mal wieder eines aufplatzt oder wuchert und ich versorge ihre Haut, damit sie geschmeidig bleibt, aber ich habe erkannt und angenommen, dass das ihr Ding ist. Ich kann daraus lernen, aber es ist und bleibt Geschichte.

Der derzeitige Stand der Sakoide ist übrigens: Bis auf zwei Stellen sind alle wunderbar „zu“. Flächenmäßig vergrößern sie sich zwar, aber da ist einfach nur kein Fell mehr  - what shalls ;-) - und zur Zeit hat sie nicht mal mehr das „Juckerte“. Jipiieeee… 

Aber wie bei allen anderen Krankheiten deines Tieres stelle dir einfach auch die folgenden Fragen, denn es hat immer auch etwas mit dir zu tun und es gibt immer etwas daraus zu lernen.

Wofür steht die Krankheit?

Was fühle ich zu dem Thema, fühle ich überhaupt etwas?

Womit bringe ich es, spontan, bei mir in Verbindung? (Das erste was mir einfällt, auch wenns im ersten Moment noch so schwachsinnig oder unzusammenhängend erscheint)

Welche Emotionen löst es bei mir aus? Wo soll ich hinschauen?
(Also bei mir war es natürlich jahrelange Hilflosigkeit und Ohnmacht und die Folgefrage dazu ist: Woher kenne ich diese Emotionen? Welche Situation hat sie bei mir ausgelöst? Es geht ja letztendlich darum, diese Thematik bei mir zu lösen. Einerseits um in den Ursprung zu gehen, damit ich mich nie wieder hilf- und ohnmächtig fühlen muss, aber auch um, wie in diesem Fall, mir u.a. meines" Helferlein-Syndroms" bewusst zu werden.

Kann ich etwas tun, um diese Krankheit „aus der Welt zu schaffen“?
Wie in Majs Beispiel, nein, die Krankheit ist trotz allem zu wenig erforscht um etwas, in dem Ausmaß wie sie es hat, zu tun. Und wenn ich nichts tun kann, dann ist es MEINE AUFGABE, zu akzeptieren und anzunehmen. Nämlich, dass Maj das wunderbarste Pferd ist, genau so wie sie ist und sie die Liebe meines Lebens ist. :-) <3

 

         


 

 

 









 

 

Bellen ist neben der (energetischen) Körpersprache eines der wichtigsten Kommunikationsmittel eines Hundes. Das Ausmaß hängt natürlich auch von der jeweiligen Rasse ab.

Hunde bellen aus vornehmlich zwei Gründen: Sie wollen eine Emotion ausdrücken oder sie reagieren auf einen Reiz.

Entweder um ihr Rudel bzw. Revier zu verteidigen. Sie warnen oder bellen vor Aufregung. Diese Art des Bellens hält meist nicht lange an und man weiß meist die Ursache und kann gegenwirken.

Für den Menschen nervig wird es, wenn der Hund z.B. zu Hause bellt und nicht und nicht aufhört oder immer wieder wegen jeder Kleinigkeit anfängt. Grundsätzlich bedeutet dies, dass etwas in der Erfüllung seiner Bedürfnisse schief läuft. Es ist für ihn der einzige Weg um aufzuzeigen, dass etwas in der Mensch-/Tierbeziehung für ihn nicht stimmt. Der Hund drückt so seine Emotionen aus.

Mögliche Gründe und Emotionen: Langeweile, Frustration, keine geistigen Herausforderungen, zu wenig Bewegung, bzw. Beschäftigung, als Aufforderung für Aufmerksamkeit, Freude und Erregung, Stress und Überforderung, etc.

Meiner Meinung nach spielt bei übermäßigem Bellen der Menschenfreund die Hauptrolle. Der Hund hat gelernt, dass Bellen sich für ihn auf irgend eine Weise auszahlt. Egal ob er nun vom Besitzer Aufmerksamkeit durch gut zureden oder beruhigendes Streicheln bekommt oder mit ihm geschimpft wird. Gerade dadurch fühlt sich der Hund bestätigt, weil wenn Herrli/Frauli „bellen“ wird’s ja wohl einen triftigen Grund dafür geben.

Ich bin wahrlich keine Hundetrainerin, ich spreche wieder mal nur aus eigener Erfahrung, aber bei Seven funktioniert es wunderbar, wenn ich sie mit einer Aufforderung aus der Situation heraushole, anstatt ihr zu sagen, was sie nicht tun soll. Ich lenke sie mit einer Aufgabe ab.

Zu Hause schick ich sie auf den Platz und belohne sie für ihr kooperatives Verhalten oder ich sag ihr, sie soll mir das Balli bringen, weil sie dann „vergisst“ zu Bellen. (Ok, manchmal schafft sie es auch mit dem Ball im Maul zu bellen ;-) )  oder im Freien hol ich sie bei Fuß und renne z.B.: Zickzack mit ihr. Nochmals, ich tue irgendetwas um sie aus der Situation rauszuholen.

So, das wäre kurz umrissen der praktische Teil. Nun meine berühmten Fragen – dein Tier als Spiegel deines Ichs.

Weißt du so wirklich, wirklich warum dein Hund bellt?

Welche Emotion will er damit ausdrücken?

Welches Bedürfnis will er damit ausdrücken?

Welche Emotionen löst das Bellen bei dir aus?

Werde dir klar, welche Emotionen und Bedürfnisse hinter dem Bellen stecken.

Ich kreiere mal ein kleines Beispiel:

Mein Hund bellt (auch wenn ich zu Hause bin) wegen jedem nur so kleinsten Geräusch. Er nimmt jeden Reiz als Anlass. Mein Gefühl sagt mir, dass ihm furchtbar langweilig ist, weil er keine Beschäftigung oder Aufgabe hat. Die paar Mal spazieren gehen am Tag sind auch fad, weil nix passiert, was IHN (körperlich/geistig) fordert und das frustriert ihn total. Das ist seine Grundstimmung. Und egal welche Hunderasse es ist, Hunde wollen eine Aufgabe im Leben haben. Und anstatt nach wirklichen Lösungen zu suchen, nämlich im "Innen" (weil du glaubst eh schon alles getan zu haben, um das zu unterbinden), fühlst du dich hilflos und das Dauerbellen macht dich z.B. aggressiv.

Jetzt kannst du dich fragen:

* Was in meinem Leben frustriert mich?
* Was langweilt mich?
* Wo werde ich (meine Bedürfnisse) nicht wahrgenommen ( Job, Partnerschaft, Eltern, etc.)?
* Kenne ich überhaupt meine eigenen Bedürfnisse, nehme ich sie wahr?

   (Und damit meine ich jetzt nicht, was du glaubst zu brauchen, was dir jemand anderer erfüllen soll.)
* Hab ich eine Aufgabe, die mich so wirklich, wirklich erfüllt?
* Kenne ich die bei mir ausgelösten Emotionen aus anderen Situationen?
   (Ein Verhalten/eine Situation macht mich hilflos und aggressiv.)

Das war jetzt nur ein kurzes Beispiel, aber glaub mir es hat einen Grund und der hängt ganz bestimmt mit dir zusammen, warum gerade DEIN Hund so bellt. Liegt es an deinem physischen und auch energetischem Verhalten oder weil dein Hund dir Verborgenes aufzeigen will? Sonst wäre er nicht in deinem Leben. ;-)  und meist ist es ein bisschen von beidem. ;-)

Und wenn du Hilfe brauchst, weil du alleine nicht draufkommst, dann "spreche" ich gerne mit deinem Hund und schaue mir die Energien, die bei euch wirken, an.

         

 

 

 

Ich möchte euch hier über MEINEN Zugang zu Krankheiten in Bezug auf „Dein Tier als Spiegel deines Ichs“ erzählen. Es sind MEINE Erfahrungen mit MEINEN Tieren und wie ich damit umgehe, wenn etwas auftaucht und wie ich versuche Zusammenhänge zu erkennen um vielleicht Licht in ein Thema oder eine Situation zu bringen.

Ich schreibe darüber, um andere zu inspirieren mal über den Tellerrand zu schauen und eine neue Sicht- oder Zugangsweise zu bekommen. Ich sage ausdrücklich nicht, dass das, wie ich es empfinde, die ultimative Wahrheit ist. Jeder Mensch hat seine eigene Realität. Es ist MEIN Zugang.

Meine wunderbare Hündin Seven ist nun 13 Jahre und 5 Monate alt. Sie ist wirklich eine alte Dame – auf dem Papier ;-) Schon als sie mit 5 Wochen in mein Leben kam, sie wurde gerettet und ich hab sie aufgepäppelt, hatte ich nur einen Gedanken – sie wird immer eine Junghupferin bleiben. Das hat sich bis heute bewahrheitet. Ballspielen, radfahren und ausreiten gehen ist ihre große Leidenschaft – jeden Tag. Würde ich das nicht machen, wäre sie todunglücklich.

Und natürlich zeigen sich körperliche Alterserscheinungen (auf welche ich natürlich Rücksicht nehme). Kürzlich war sie von einem Moment auf den anderen auf der Vorderhand stocklahm und es besserte sich auch nicht nach einigen Tagen Ruhe und weniger tun. Meine Tierärztin, welche auch eine super Chiro und Osteopathin ist, und stelle die Diagnose: linke Hüfte Ursprung diagonal vor zur rechten Schulter, welche natürlich ins Genick ausstrahlt.

Es ist mir nun völlig klar, dass das Alterserscheinungen sind.  Darauf könnte ich mich nun ausruhen und sagen – ist halt so. ABER … warum gerade JETZT? Seven ist nicht erst seit vorgestern alt, wir spielen nicht erst seit vorgestern Ball, etc.

Also, WARUM tritt das gerade jetzt ins AUSSEN? Was bedeutet psychosomatisch die linke Hüfte (der Ausgangspunkt)?

Die linke Körperhälfte ist die „weibliche“ Seite, rechts die „männliche“. Die Hüfte bezieht sich einerseits auf Mutterthemen und steht andererseits für Fortschritt, Weiterkommen,  weitere Schritte im Leben und in der pers. Entwicklung. Ist die Hüfte blockiert steht sie für die eigene Unbeweglichkeit (im Denken, Fühlen etc.)

Pech nur, dass ich links ein künstliches Hüftgelenk habe und mir somit gar nix mehr weh tut. Ich spüre sie nicht mehr, sie kann mir nichts mehr sagen.

Es ist nicht das erste Mal, dass meine Tiere über Krankheiten etwas zum Ausdruck bringen wollen. Da kann man jetzt wieder diskutieren, warum – wieso, wie kommt mein armes Tier dazu, aber darauf gehe ich jetzt nicht ein, das ist ein ganz eigenes Kapitel.

Die Schultern stehen für die Belastbarkeit, für die Last, die man trägt und für die Haltung (die man in einer Situation einnimmt).

Das Ganze in einen Topf und umgerührt bedeutet FÜR MICH (jeder hat seine eigene Wahrheit - ich drücke es jetzt natürlich einfach aus, weil da sehr viel persönliches mit drin hängt, aber für die Erklärung hier nicht relevant ist):

Ich hatte vor einigen Wochen eine ganz arge Auseinandersetzung mit meiner Mutter  (da sind wir bei der Hüfte) und ich traf für mich gewisse Entscheidungen. Ich bin aus einer Situation komplett ausgestiegen und stelle mich nicht mehr zur Verfügung. Es fühlt sich auch Wochen danach vollkommen stimmig für mich an.  ABER … die damit verbundenen, ich sag mal seelischen Schmerzen, die Trauer und Traurigkeit und auch Schuldgefühle (sie ist ja meine Mutter), dass ich gewisse Schritte (für mich) nun gegangen bin, hindern mich heute noch in meinem Weiterkommen, in meiner persönlichen Freiheit. Ich trage noch immer diese Last (bis zum jetzzigen Zeitpunkt unbewusst) auf meinen Schultern und das AUSMASS war mit nicht bewusst.

Seven zeigt mir hier und heute, dass ich aus Schmerzvermeidung alles weggedrückt, wegesperrt habe, weil mein Hirn sagt ja: Die Situation ist gelöst. Ja das stimmt, aber auch der damit verbundene Schmerz will gesehen und gefühlt werden, damit auch er endlich gehen kann und auch die Frage, warum ich mich schuldig fühle, will endlich geklärt werden.

Und ich bin wirklich, wirklich überzeugt davon, das ab JETZT und ich habe hiermit BEWUSST alles ausgesprochen, ich hab mich ganz BEWUSST damit auseinander gesetzt – ICH HABE ANGENOMMEN, was ist, Seven in den nächsten paar Tagen wieder wie eine Junghupferin mir beim Radlfahren wieder voran prescht und ich wie die Blöde in die Pedale treten muss :-) . Hab ich schon gesagt, dass Radfahren so gar nicht mein Ding ist ;-)

Welche Fragen stelle ich mir, wenn etwas auftaucht:
Wofür steht die Krankheit?
Warum gerade JETZT?
Womit bringe ich es (spontan, das erste was mir einfällt, auch wenns im ersten Moment noch so schwachsinnig oder unzusammenhängend erscheint, in Verbindung)?
Was hat oder spielt sich genau zu dem Zeitpunkt in meinem Leben ab - egal in welchem Bereich?
Was beschäftigt mich gedanklich gerade?
Was fühle ich zu dem Thema, fühle ich überhaupt etwas?

Und wenn die ganze Situation, was natürlich auch sein kann, ein einziger "Blinder Fleck" für mich ist, weil das Thema dermaßen in die Tiefe geht, dann hole ich mir natürlich auch Hife von außen. Weil manchmal braucht es einfach Schubser, weil man viel zu sehr in der Schmerzvermeidung steckt.


         
 

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